Abgrenzung

Küche oder Regal — zwei Verluste, zwei Sprachen

25. Juli 2026 · ca. 6 Min. Lesezeit

Montag Inventur: In der Küche fehlt Lachs, im Shop fehlen Flaschen — und irgendwer tippt alles in eine Excel „Sonstiges“. Am Freitag weiß niemand mehr, ob es Verderb, Regalbruch oder Diebstahl war. Zwei Branchen, zwei Abläufe, ein Wort „Schwund“ — und plötzlich sind Auswertungen wertlos.

Schwundbuch und Bruchbuch dokumentieren Warenverlust am Terminal — aber für unterschiedliche Welten. Gastro: Küche, Schank, Verderb, Personalverzehr. Handel: Regal, MHD, EAN, Inventurdifferenz. Gleiche Plattform-Logik, klare Trennung der Zielgruppe.

Wann Schwundbuch die richtige Sprache ist

Restaurant, Hotel, Catering: Gründe wie Verderb, Schankverlust, Überproduktion — Auswertung für die Wareneinsatzquote, nicht für Regaletiketten. Grundlagen: Digitales Schwundbuch online. Quote steuern: Wareneinsatzquote senken.

  • Terminal am Pass — schneller als Wegwerfen.
  • Personalverzehr getrennt — siehe Eigenverbrauch trennen.
  • Mehrsprachig am Gerät, Exporte auf Deutsch für Kanzlei.

Wann Bruchbuch am Regal steht

Einzelhandel: Bruch und Schwund am Regal, EAN-Scan, Schnellzählung — ohne Gastro-Schanklogik. Wer Filialhandel führt, startet auf bruchbuch.app; wer Küche und Schank führt, bei Schwundbuch. Praxis Küche: Schwund am Terminal. Regal: Warenverlust am Regal.

Beides am Betrieb — getrennt buchen

Restaurant mit Shop? Über den BetriebsAssist-Hub können beide Apps laufen — Gastro-Verlust in Schwundbuch, Regalbruch in Bruchbuch. Nicht denselben Warenfluss in beiden Apps spiegeln; Branche entscheidet. Prüfung: Betriebsprüfung & Wareneinsatz.

Weitere Artikel